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Open Stage am 01.12.2016

 

Full House auf der Open Stage

Mit einem vollbesetzten Haus im Künstleratelier „Blaues Tor“ beendete die Open Stage das Jahr 2016.

Eröffnet wurde der Abend mit einem Gitarren-Ensemble, welches auf klassischen Gitarren drei Stücke vortrug.

Gitarren-EnsembleGitarren-Ensemble

Danach konnten die Zuhörer erfahren, wie es einem kleinen Jungen ergehen kann,

der vor dem Heiligabend das Geheimnis um seine Geschenke lüften will:

Orelinde Hays erzählte die Weihnachtsgeschichte vom „neugierigen kleinen Nils“.

Orelinde Hays
Foto: Kerstin PeiskerOrelinde Hays Foto: Kerstin Peisker

Musik gab es anschließend von der neu formatierten Musikschulband Intenso.

Intenso
Foto: Kerstin PeiskerIntenso Foto: Kerstin Peisker

 

Die wurden von Sybille abgelöst, welche in ihrem Text von den Machos aus der Nachbarschaft und dem „Heckenscheren-Event“ berichtete.

Sybille

Foto: Kerstin PeiskerSybille Foto: Kerstin Peisker

Wunderbare Gitarrenmusik spielte vor der Pause Lilly, die mit den zwei Stücken „Halleluja“ und „Wonderful Tonight“ brillierte.

Lilly

Foto: U. DierksLilly Foto: U. Dierks

Eine Premiere gab es danach für Lea, die einen deutschen Text a capella sang.

Lea

Foto: K.P.Lea Foto: K.P.

Nicht nur Musik, sondern auch spontane Komik, brachten die Balkan Boys aus Ahaus,

die das Publikum nicht zum ersten Mal zum Mitmachen animierten.

Balkan Boys

Foto: K.P.Balkan Boys Foto: K.P.

Im Vortrag von Lisa wurde die Frage einer kleinen Schwester beantwortet: „Was ist Liebe?“.

Lisa

Foto: U.D.Lisa Foto: U.D.

 

Angie und Moritz, bekannt und beliebt auf der Open Stage, musizierten und sangen zusammen;

Angie gab auch noch ein Solo zum Besten.

Angie und Moritz

Foto: U.D.Angie und Moritz Foto: U.D.

Richtig gute Laune kam anschließend mit Jonathan und Moritz auf,

die unter anderem mit einer Blues Session und einem Irish Song für Mitsing-Laune sorgten.

Jonathan & Moritz

Foto: U.D.Jonathan & Moritz Foto: U.D.

Hellena Spillner zog dann mit ihrem Text „Es wird immer schlimmer“ ein Resümee zu den Geschehnissen des Jahres 2016.

Hellena

Foto: U.D.Hellena Foto: U.D.

 

Beendet wurde der Abend mit einem Auftritt der beliebten „Hometown Connection“,

Hometown Connection

Foto: U.D.Hometown Connection Foto: U.D.

 

gefühlvoll unterstützt vom Saxophonisten Johannes Mansfeld,

der den Zuschauern mit seinem spontanen Saxophonspiel unter anderem die Pause versüßte, und hier und da mit jamte.

Johannes MansfeldJohannes Mansfeld

Ein stimmungsvoller Abend, der seine Zuschauer zufrieden nach Hause entließ.

Wir bedanken uns für die Treue und die Unterstützung, und sehen uns wieder im neuen Jahr,

am 05. Januar 2017, wenn es wieder heißt: Offene Bühne für Jedermann!

 

 

Letzte Open Stage 2016

Am 01. Dezember lädt der Verein „Kulturfeld Münsterland“ zum letzten Mal in diesem Jahr auf die Offene Bühne für Jedermann. Im Veranstaltungsort „Blaues Atelier“ in der Mühlenstraße 21 in Coesfeld erwartet die Besucher noch einmal Vielfältiges: Mit Texten, Musik und viel guter Laune wollen die Veranstalter das Open Stage-Jahr ausklingen lassen. Mal schauen, wer sich alles auf die Bühne traut! Einlass ab 19:00 Uhr und wie immer: Eintritt Frei!

 

Open Stage am 03.11.2016

 

Den Abend auf der Open Stage im „Blauen Tor“ begann Moritz, der sich zu den Klassikern „Layla“ und „Hey Joe“ auf der Gitarre begleitete. Beim dritten Lied stieg Angie als Sängerin mit ein, und zusammen gab es „Hit The Road Jack“.

Die beiden Youngster Nele und Fine sangen „Königin Schwermut“ und „Immer Immer Gleich“.

Sie wurden von Sibylle abgelöst. Mit ihrem Text „Feuertänzer und andere Katastrophen“ nahm sie die Zuschauer mit ins Katastrophengebiet Kindergeburtstag, der mit nicht gewolltem Feuerwerk und abgefackeltem Haus endete, wie immer gekonnt sarkastisch und entsprechend honoriert vom Publikum.

Sanfte Töne schlugen danach Moritz und Angie an, die ihre „Tears in Heaven“ vortrugen, vom Altmeister Eric Clapton.

Maskerade“ war das Thema der Autorin Orelinde Hays. Sie fragte sich und die Zuschauer, wann man den wahren Menschen oder eine Maske sieht. „Vorstellung“ hieß ihr dazu passendes Gedicht.

Nach einer Pause gingen Nele und Fine noch einmal auf die Bühne, mit „Zu oft“ von Mark Foster.

Lotte, die Moderatorin des Abends, trug dann noch einen Text von Sibylle vor: „Was ich mir wünsche“ war eine klare Ansage der Bedürfnisse von Frau versus Mann.

Zum Schluss kam nochmal auf die Bühne, wer Lust hatte: Angie spielte noch ein Solo, und auch Fine und Nele waren des Singens noch nicht müde, Moritz und Ludger holten ihre Gitarren raus...

Man darf gespannt sein, auf die nächste Open Stage am 01. Dezember!

 

 

Open Stage am 03.11.2016

 

Den Abend auf der Open Stage im „Blauen Tor“ begann Moritz, der sich zu den Klassikern „Layla“ und „Hey Joe“ auf der Gitarre begleitete.
Beim dritten Lied stieg Angie als Sängerin mit ein, und zusammen gab es „Hit The Road Jack“.

Die beiden Youngster Nele und Fine sangen „Königin Schwermut“ und „Immer Immer Gleich“.

Sie wurden von Sibylle abgelöst. Mit ihrem Text „Feuertänzer und andere Katastrophen“ nahm sie die Zuschauer mit
ins Katastrophengebiet Kindergeburtstag, der mit nicht gewolltem Feuerwerk und abgefackeltem Haus endete,
wie immer gekonnt sarkastisch und entsprechend honoriert vom Publikum.

Sanfte Töne schlugen danach Moritz und Angie an, die ihre „Tears in Heaven“ vortrugen, vom Altmeister Eric Clapton.

Maskerade“ war das Thema der Autorin Orelinde Hays. Sie fragte sich und die Zuschauer, wann man den wahren Menschen
oder eine Maske sieht. „Vorstellung“ hieß ihr dazu passendes Gedicht.

Nach einer Pause gingen Nele und Fine noch einmal auf die Bühne, mit „Zu oft“ von Mark Foster.

Lotte, die Moderatorin des Abends, trug dann noch einen Text von Sibylle vor: „Was ich mir wünsche“
war eine klare Ansage der Bedürfnisse von Frau versus Mann.

Zum Schluss kam nochmal auf die Bühne, wer Lust hatte: Angie spielte noch ein Solo,
und auch Fine und Nele waren des Singens noch nicht müde, Moritz und Ludger holten ihre Gitarren raus...

Man darf gespannt sein, auf die nächste Open Stage am 01. Dezember!

 

 

Open Stage am 06.10.2016

Back to the roots: Open Stage im "Blauen Tor"

"Back to the roots", so lautete das Motto der letzten Coesfelder Open Stage.
Am 6. Oktober kehrte die "Bühne für Jedermann" in das Atelier am Blauen Tor zurück, wo sie vor ca. 4 Jahren ihr Debüt feierte.
Besucher und Darsteller wurden sofort vom urgemütlichen Ambiente des Ateliers in seinen Bann gezogen.
Die perfekte Mischung aus kreativ chaotischer Künstlerwerkstatt, Kleintheater und Kaminzimmer bot das ideale Umfeld
zur persönlichen Interaktion zwischen Interpreten & Publikum, so dass der Funke schnell übersprang.

Dennis Kukovic bestieg als Erster die Bühne und beruhigte alle ihm Nachfolgenden mit seinem humorvoll tiefsinnigem Text "Unvollkommene Vorbilder".
Danach wussten alle, dass sogar Lichtgestalten wie Noah, Moses, Petrus & Co. sehr gravierende Defizite aufwiesen.
Warum sollte man also Angst haben, zu versagen? Spätestens jetzt konnte gar nichts mehr schief gehen!

Derart beruhigt, begeisterten Finn & Lukas die Anwesenden mit ihrer brillant dargebotenen Gitarrenmusik.
Die beiden Nachwuchskünstler aus der Schmiede der Musikschule Coesfeld wirkten dabei so professionell,
als wenn sie auf den großen Bühnen der Welt Zuhause wären.

Mit ihrem Text "Frauen sind anders - Männer erst recht!" zeigte Sibylle in gewohnt ironischer Art die "Schwächen" von Männern auf,
mit denen sie die Damenwelt immer wieder auf die Palme bringen.

Dann rockten die 4 Jungs von "Hometown Connection" das vollbesetzte Haus. Mit ihrem Genre aus Rock & Pop rissen sie das jubelnde Publikum mit,
welches sie anschließend am liebsten nicht mehr von der Bühne gelassen hätte.

Last but not least traten Angie & Moritz auf. Diese beiden sind dem Stammpublikum der Open Stage schon lange ans Herz gewachsen
und wussten auch diesmal mit Gitarrenmusik und Gesang zu begeistern.

Nun war zwar der offizielle Teil vorbei, aber in guter alter Open Stage-Manier fanden sich auch dieses Mal wieder alle anwesenden Musiker auf der Bühne zusammen und improvisierten was das Zeug hielt. Sogar das Publikum beteiligte sich bei dieser Session, wobei besonders David und Burkhard erwähnt werden müssen,
die spontan eine launige Hommage an das Klopapier zum Besten gaben.

Erst spät abends verließen die letzten Besucher gut gelaunt das "Blaue Tor"
und wir freuen uns schon jetzt auf den 3. November, wenn es wieder heißt: "Vorhang auf für die Open Stage"

 

 

18.09.2016

Open Stage beim Stadtfest Billerbeck

 

Anmoderiert wurde die Veranstaltung durch Eva Voß von Radio Kiepenkerl, die erst einmal erklärte, was eine Open Stage überhaupt ist.
Hellena Spillner von „Kulturfeld Münsterland e.V.“ (Veranstalter der Open Stage) führte das Publikum dann durch die „Offene Bühne für Jedermann“.

Christof Zielony, der eigentlich Puppenspieler ist, betrat sie als Erster. Er hatte seine Gitarre mitgebracht, und spielte Hannes Waders „Heute hier, morgen dort“.

Anschließend gab es Poetry Slam von Hellena Spillner, die anlässlich ihres bevorstehenden 27. Geburtstages in krisenhafte Gedanken verfiel;
Stichwort tickende Uhr, und Gebärmutterpanik oder doch Karriere?

Das man nicht nur mit Worten jonglieren kann, zeigte Jannik Fechner mit seinen Jonglier-und Diablo Künsten.
Fasziniert war vor allem das junge Publikum, welches sich vor der Bühne einfand.

Amüsiert lauschten die Zuschauer dann den Geschichten rund um das Landleben, die Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp auf der Bühne zum Besten gab.

Aus Essen war eine alte Bekannte der Open Stage angereist:
Die Songschreiberin Mona Lee verzauberte das Publikum vor der Domkulisse musikalisch, mit ihren poetischen, selbstgeschriebenen Texten.

Nächste Open Stage: 06.10.16 im Blauen Tor, Mühlenstraße, Coesfeld, um 19:00 Uhr 

 

09.09.2016

Open Stage im Rahmen des Berkel-Events in der Innenstadt Coesfeld

Das Wetter war den Akteuren hold, ebenso wie die Gunst des Publikums, bei dieser Open Stage unter freiem Himmel.
Aus Berlin zu Besuch war Emma Pe, vielen noch in Erinnerung als Gründerin der Open Stage in Coesfeld.
Sie ließ es sich nicht nehmen, den Abend, wie früher, zu moderieren.
Ganz in der Tradition deutscher Liedermacher nahm Christoph Biermann aus Hamburg
die Zuhörer mit auf seine Fernweh-
Reisen, leider nur mit Monatskarte.

Alles nur geträumt? Poetry Slam über Gesagtes und Nonverbales, sowie eine Eigenkomposition
von Alexandra 
Tönnis aus Konstanz begeisterten ebenfalls.
Von verwirrtem Lächeln und verpassten Chancen in der Liebe erzählte Marina Falke aus Bochum in ihrer Poetry Slam.
Ein Aufenthalt in Australien inspirierte den jungen Künstler Christoph Albermann zu einer nachdenklich stimmenden Eigenkomposition, anschließend trug er einen Coversong vor. Ein Schüler der Coesfelder Musikschule, die schon viele Talente hervorgebracht hat.
Humorvolles aus ihren Reiseerinnerungen teilte anschließend Vanessa Meis mit dem amüsierten Publikum.
Justin Schöler bewies in exzellenter Weise, wie kunstfertig er mit einem Ball umzugehen weiß,
unter den staunenden Augen der Zuschauer.
Poetry Slam vomFeinsten präsentierte dann Hellena Spillner, die anlässlich ihres bevorstehenden 27. Geburtstages
in krisenhafte Gedanken verfiel, Stichwort tickende Uhr und Gebärmutterpanik oder doch Karriere?
Den lachenden Zuhörern schienen die Argumente jedenfalls nicht unbekannt.
Auch Emma Pe griff zum Mikrofon und gab in ihrem Beitrag die lästernde Nachbarin, die über andere herzog,
aber selbst noch die berühmte Leiche im Keller hatte.
Die Balkan Boys aus Ahaus 
begeisterten mit ihrer Musik im Stil von Django Reinhardt,
und brachten gute Laune mit ihrer fröhlichen, mitreißenden Performance.
Charlene Wolff, die „Königin der Texte“ aus Hamburg, philosophierte über Sinn und Unsinn von Müllentsorgung,
bevor dann der letzte Act des Abends auf die Bühne ging.
Dorothee Steeneken und Georg Hallekamp ließen mit ihrer Musik den gelungenen Abend dieser OpenAir-Variente der Open Stage ausklingen.

Nächste Open Stage:

am 18. September auf dem Stadtfest in Billerbeck

 

 

09.07.2016

Zukunft der Open Stage

Wie der Veranstalter Kulturfeld Münsterland mitteilt, kann durch die Schließung des Rose's, dem bisherigen Veranstaltungsort,
die Open Stage auf absehbare Zeit nicht stattfinden. Aber, liebe Freunde der Offenen Bühne für Alle: „Kopf in den Sand stecken“ gilt nicht,
und so wird nach einem neuen Veranstaltungsort gesucht. Wann und wo es weitergeht, dass erfahrt Ihr rechtzeitig aus der Presse
und auf unserer Facebook-Seite von Kulturfeld Münsterland. Bis dahin wünschen wir Euch allen erst einmal schöne Sommerferien!

 

 

Open Stage am 02.06.2016

Sounds und Tricks auf der Open Stage

Mit einigen Songs eröffneten Angie und Moritz den Abend im Rose's.
Dann hieß es „Bühne frei!“ für Lotte und Mesut, die einen Discofox präsentierten.
Kartentricks der verblüffenden Art gab es vom Zauberer Antonio Mamut, danach trug Sybille ihren Text „Kinder“ vor.
Angie und Moritz unterhielten das Publikum mit zwei weiteren Songs aus ihrem Repertoire,
und Moritz unterstützte anschließend Marion bei „Hit the road, Jack“ auf der Gitarre.

Lotte sang „Jolene“, unterstützt von Angie auf der Gitarre.
Angie wiederum gab dann ein Lied von Adele zum besten, wobei sie von Lotte und Carrie begleitet wurde.
Lesestoff für die Ohren hatte als nächstes Sybille, die ihre „Kuss-Geschichten“ vorlas.
Nachdem Angie und Lotte noch einmal etwas vorgetragen hatten, wurde das Mikrofon an Vanessa weitergereicht,
deren Geschichte „Faszination, Vernunft und Humor“ beim Publikum offene Ohren fand.
Mit dem gemeinsamen Auftritt von Angie, Moritz und Carrie fand die Open Stage dann in guter Stimmung ihren Abschluss.

 

 

Open Stage am 10.05.2016

 

 

 

Open Stage am 07.04.2016

 

Der Abend begann mit einem Text von Orelinde Hays, die ihre ganz persönliche Liebesgeschichte erzählte,
und ein nachdenkliches Publikum hinterließ.


Die jungen Künstler Fine, Nele und Sofian trugen anschließend „Astronaut“ vor
und hatten sich sogar eine eigene Choreografie dazu ausgedacht.

Nele, Sofian, FineNele, Sofian, Fine

Vanessa Meis, die „Rollstuhl-Piratin“, trug in ihrem selbstironischen Text über ihre „Schmunzel-Erfahrungen“
unter dem Gelächter des amüsierten Publikums ihre Alltagserfahrungen vor.

Vanessa MeisVanessa Meis


        Mit einem Buch führte Zauberer Antonio Mamut unter Mithilfe der Zuschauer einen mal wieder verblüffenden Zaubertrick vor.

Zauberer Antonio MamutZauberer Antonio Mamut


Anschließend gab es „Glühwein-Rock“ vom Feinsten, präsentiert von den „Drei Lustigen Zwei“,
und begeistert beklatscht vom Publikum.

Die Drei Lustigen ZweiDie Drei Lustigen Zwei

 

                                „Someone Like You“ und „Friends“ sang Dagmar und begleitete sich selbst auf der Gitarre.

DagmarDagmar

 

SessionSession


Den erfrischenden Abschluss gab es durch eine spontane Session von den „Drei Lustigen Zwei“ zusammen mit Dagmar:
Sie ließen es musikalisch krachen, brachten die Besucher zum Mitsingen, und wollten dem Open Stage-Publikum
„..nur mal eben sagen, dass sie das Größte für uns waren!“ Ein Kompliment, welches nur allzu gerne zurück gegeben wurde!

 

Januar 2016

Hallo, meine Lieben.

Und schwupps, schon ist das alte Jahr zu Ende. An dieser Stelle möchte ich Euch gerne etwas über mich erzählen:
Viele Leser dieser Seite mögen sich vielleicht wundern, warum hier nie soviel passiert. Nun, zum einen bin ich niemand, der jede Befindlichkeit unbedingt der Welt da draußen mitteilen muss. Schwachsinn gibt es hier genug zu lesen.
Zum anderen hat mich immer wieder -und seit Anfang 2015 ganz besonders- meine Gesundheit eingeholt. Meine Wirbelsäule sitzt von Geburt an nicht richtig, doch das hat sich erst herausgestellt, als ich 17 Jahre alt war. Damals war ich normal gewichtig, ging drei Mal die Woche joggen, und wunderte mich über Lendenwirbelschmerzen, die nicht mehr aufhörten. Ich ging zu einem erfahrenen Orthopäden, der mir sagte, das man an der Beschaffenheit der Wirbelsäule natürlich nichts ändern könnte, Zitat: "Wenn Sie nichts tun, dann werden Sie mit 40 Jahren die ersten Bewegungseinschränkungen haben und mit 60 im Rollstuhl sitzen!"
Toll. Ganz hervorragend. Joggen durfte ich nicht mehr, da dieses genau die falsche Belastung für die WS war. Aber Krankengymnastik etc. "Laufen Sie!" riet er mir und: Ich bin mein Leben lang gelaufen, habe nie ein Auto besessen und habe alles zu Fuß gemacht. So habe ich geschafft, das die ersten Bewegungseinschränkungen mit dem 51. Lebensjahr begannen. Immerhin. Seit 2005 nehme ich bereits ein Opiat, da besonders im Lendenwirbelbereich die WS auch auf die Nervenenden drückt und zusätzlich Nervenschmerzen verursacht. Im Mai 2015 wachte ich Pfingstsonntag mit einem komplett tauben linken Bein auf. Scheiße.... mir wurde schlagartig klar, in welche Richtung es nun ging. Wie sich herausstellte, habe ich im LWS-Bereich drei Bandscheibenvorfälle und drei Spinalkanal-Stenosen, in der HWS einen Vorfall. Und da meine WS leider nicht ordentlich voreinander liegt ist eine OP nur im Notfall angesagt. 
Ich bin sonst jede Treppe gelaufen, aber normal eine Treppe hoch oder runter gehen, das geht nicht mehr. Zum Glück war ich 2010 schon in eine ebenerdige Wohnung umgezogen! 
Am meisten ärgert mich, dass ich nicht an der Open Stage in Coesfeld im Rose's teilnehmen kann (zu viele Treppen!), einer Veranstaltung von
https://www.facebook.com/KulturfeldMuensterland/, deren Mitbegründer ich ja bin. Wenigstens kann ich weiterhin die Pressearbeit machen. Oder schaffe irgendwann mal wieder die Treppe... 
Seit September bin ich nun zu Hause und ob ich überhaupt wieder arbeitsfähig werde, das steht in den Sternen. Ich habe einen Bildschirmarbeitsplatz, aber z. Zt. kann ich nicht mal zuhause starr am PC sitzen und schreiben, denn spätestens nach einer halben Stunde kann ich es nicht mehr aushalten, dann wird mein Bein wieder taub.
Zum Glück habe ich jetzt einen Laptop, so das ich nun auch halb im Liegen mal arbeiten kann. Seit Mitte 2015 habe ich nicht mehr an meinen Romanen, Kurzgeschichten etc. arbeiten können. Ich weiß nicht, wie oft ich geflucht habe, wenn in meinem Kopf zig Seiten entstanden, ich sie aber nicht zu Papier bringen konnte! In den vergangenen Tagen habe ich zum ersten Mal wieder was geschrieben - DAS fühlt sich GUT an!!!
An dieser Stelle möchte ich DANKE sagen, an die lieben Menschen (mein Sohn und meine Freunde, liebe hilfsbereite Nachbarn), die mir in meinem Alltag helfen, denn viele Sachen fallen mir schwer oder ich kann sie gar nicht mehr machen. Das ist es, was das Leben immer noch lebenswert macht.
Und eines ist ganz wichtig: IN DER ANNAHME LIEGT DAS HEIL.
Man sollte nicht mit dem hadern, was ist, sondern das Beste daraus machen. Sonst verliert man am Ende sich selbst und damit auch seine Lebensfreude. 


Ich wünsche Euch allen da draußen, dass ihr nie eure Lebensfreude verliert!


Eure Lindi